Denkzettel zur Jodprophylaxe

7 Punkte, über die Sie nachdenken sollten!

1. Sind Sie über die Wirkungsweise des Spurenelementes Jod und über die möglichen Auswirkungen und Gefahren einer übermäßigen Zufuhr ausreichend  informiert? Der Jod-Bedarf ist individuell sehr unterschiedlich! Wissen Sie, wie viel Jod Sie tatsächlich brauchen? Besteht bei Ihnen aufgrund von Befunden - z. B. Ultraschall-Untersuchungen Ihrer Schilddrüse oder Blut-, Urinanalysewerten (u. a. TSH, fT3 und fT4, 24h-Urin-Sammlung) - der Verdacht, dass ein erhöhter Jod-Bedarf vorliegen könnte? Wurde bei Ihnen eine Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung (TPO-AK, Tg-AK, TRAK, Ultraschall) ausgeschlossen?

2. Verwenden Sie Jodsalz oder nehmen Sie evtl. prophylaktisch Jod in Form von Tabletten oder Nahrungsergänzungsmitteln ein? Wenn Sie die Fragen zu Ziffer 1 nicht mit „ja“ beantworten können - warum?

3. Wie hoch ist Ihre tatsächliche tägliche Jod-Aufnahme? Selbst der Arbeitskreis Jodmangel nennt in seinen Empfehlungen für Erwachsene nur einen täglichen Bedarf von 180 bis 200 µg Jod (1 µg = 1 Millionstel Gramm). Eine Zufuhr in dieser Größenordnung wird von der WHO bereits als optimal bezeichnet. Kennen Sie den Jodgehalt der Lebensmittel und Getränke, die Sie täglich konsumieren?

4. Wissen Sie, dass „Nutztieren“ mit dem Vielfachen der für die Tiergesundheit als erforderlich angesehenen Menge Jod angereichertes Futter und Salz verabreicht werden, nur damit Sie Produkte mit einem möglichst hohen Jodgehalt zu sich nehmen? Selbst Bio-Produkte tierischen Ursprungs können auf diese Weise wesentlich mehr Jod enthalten, als dies natürlicherweise der Fall wäre. Auch Obst, Gemüse und Salat werden in zunehmendem Maße über Düngung, Pflanzenschutzmittel und direktes Versprühen von Jod auf die Blätter angereichert - ebenfalls ohne Deklaration!

5. Kennen Sie das Risiko, infolge der bereits über die Grundnahrungsmittel wie Brot, Eier, Fleisch- und Milchprodukte mengenmäßig nicht mehr kontrollierbaren Jodzufuhr an Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, weiteren Autoimmunkrankheiten oder gar Schilddrüsenkrebs zu erkranken, einen Herzinfarkt zu erleiden oder psychisch krank und depressiv zu werden? All dies muss bei Ihnen nicht so eintreten, aber es gibt sehr ernst zu nehmende Hinweise auf Zusammenhänge!

6. Wissen Sie, dass Jod nicht gleich Jod ist? „Natürliche“ Nahrungsmittel wie z. B. Fisch enthalten überwiegend Jodid. Das Kalium-Jodat im deutschen Jod-Salz wird in Ihrem Körper erst zu Jodid umgewandelt! Die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen dieses biochemischen Prozesses sind bis heute weitgehend unbekannt!

7. Können Sie sich vorstellen, gesellschaftlich isoliert zu sein, nirgendwo mehr unbeschwert essen und weder im Krankenhaus noch im Altenheim ausreichend verköstigt werden zu können? Gesunde Menschen werden durch die kollektive Jod-Prophylaxe nicht nur willkürlich in ihrer Lebensqualität massiv eingeschränkt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes zu Invaliden gemacht, nur damit die Kropfentwicklung bei einer unbestimmten Anzahl von Menschen vielleicht verhindert werden kann.

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Med. Informationen zu autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen bieten:

Prof. Dr. med. Armin Heufelder und Dr. med. Laveke Brakebusch: http://www.ht-mb.de/

Kompetenznetz Immunthyreopathien: www.kit-online.org/Informationsblaetter

Schilddrüsenguide: http://www.schilddruesenguide.de/

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Websites, die sich kritisch mit der Jodprophylaxe auseinandersetzen: www.jodkrank.de/, http://hl-reuters.de/jod/ & http://www.jod-kritik.de

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin sanktioniert  die kollektive Jodprophylaxe (Informationen gibt es unter www.bfr.bund.de/cd/3862?index=74&index_id=4600). Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  (BMELV) stützt sich grundsätzlich in seinen Empfehlungen auf die Bewertungen des BfR!

In der Website des Arbeitskreis-Jodmangel unter den Buttons “Wir über uns” und “Intern” finden Sie Mitglieder, Sponsoren und eine Selbstdarstellung. Es handelt sich um keinen Verein (e. V.) mit dem Status der Gemeinnützigkeit. Prof. Dr. Rolf Großklaus - ehem. Leiter der für die Jodprophylaxe zuständigen Fachgruppe “Diätetische Lebensmittel, Ernährung und Allergien” im BfR - ist Mitglied im Arbeitskreis-Jodmangel!

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Kleine Literaturauswahl zum Thema:

Störungen der Schilddrüse - Dr. med. M. O. Bruker und Ilse Gutjahr; Emu-Verlag - ISBN-3-89189-062-1

Die Jod-Lüge - D. Braunschweig-Pauli; Herbig-Verlag - ISBN-3-7766-2323-3

Risiko Jod: Die unterschätzte Gefahr - Ute Aurin; NaturaViva Verlags GmbH - ISBN-3-89881-055-0

Literatur der Befürworter einer allumfassenden Jodprophylaxe finden Sie auf deren Homepages (Button “Service” in der Website des Arbeitskreis-Jodmangel) – es erübrigt sich daher eine Erwähnung an dieser Stelle!

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Rat & Hilfe erfahren Sie auch in Selbsthilfegruppen: www.kit-online.org/Selbsthilfe-Uebersicht

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Wichtiger Hinweis:

Die Inhalte dieses Flyers sind gewissenhaft recherchiert und sollen Ihnen eine differenzierte Betrachtung aller aus der Jod-Prophylaxe resultierenden positiven und negativen Konsequenzen ermöglichen. Keinesfalls sind darin Therapievorschläge oder eine Aufforderung zum Abbruch einer (ärztlich) verordneten Therapie zu sehen! Bei allen Erkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Problemen gilt ausdrücklich immer die Empfehlung, sich an einen Arzt zu wenden. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Eine Haftung ist ausgeschlossen!

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Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art. 2 (2) ist verankert: „Jeder Bürger hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit“! Lassen Sie sich Ihre in Art. 1 bis 3 garantierten Rechte nicht nehmen und gewähren Sie auch anderen Menschen diese Grundrechte! In diesem Zusammenhang möchte ich Sie gerne auf den Verein Arbeitskreis Prophylaxe-Transparenz e. V. aufmerksam machen und um Ihre Unterstützung bitten.

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